Nach "Spiegel"-Bericht zu Eralp: Evers fordert Konsequenzen von SPD und Grünen
Nach dem "Spiegel"-Bericht über die Angst der Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp vor Hamas-Sympathisanten hat der CDU-Bürgermeisterkandidat Stefan Evers politische Konsequenzen gefordert. Evers appellierte in der "Bild"-Zeitung am Donnerstag an SPD und Grüne, vor Beginn von Koalitionsverhandlungen die "Warnsignale" wahrzunehmen und zu reagieren. "Noch ist es nicht zu spät, Konsequenzen zu ziehen."
Linke, Grüne und SPD haben nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus Sondierungsgespräche geführt und könnten nach Zustimmung eines Linken-Parteitags am Samstag zeitnah Koalitionsverhandlungen aufnehmen - allerdings hätte auch eine Koalition unter CDU-Führung eine Mehrheit.
Evers sagte, "die heutigen Enthüllungen verstärken die große Sorge vor einer Landesregierung unter Führung der Berliner Linkspartei." Es stelle sich die Frage, wie Eralp als Regierende Bürgermeisterin von Berlin die Sicherheit von Millionen Menschen gewährleisten wolle, wenn sie selbst "Angst vor dem islamistischen Umfeld ihrer Partei hat".
Der "Spiegel" zitierte aus einem offenbar intern gedachten Dokument Eralps, sie und ihr Mann hätten "Angst vor diesen Leuten". Dies bezieht sich dem Bericht zufolge auf den Hamas-Sympathisanten Ibrahim Ibrahim, der im September bei der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln aufgetaucht war. Die radikal-islamische Hamas ist für den Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 verantwortlich, Teilen der Linken werden Sympathien für die von der EU als Terrororganisation eingestufte Gruppe vorgeworfen.
F.Laguardia--IM