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BMW macht im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn
Der Autobauer BMW hat im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Im Dreimonatszeitraum von Januar bis März verbuchte der Konzern einen Überschuss von 1,67 Milliarden Euro, das waren 23,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie BMW am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz sank um 8,1 Prozent auf rund 31 Milliarden Euro.
Bericht: Uneinigkeit in Regierung über Hissen von Regenbogenflagge
In der Bundesregierung gibt es laut dem Berliner "Tagesspiegel" keine einheitliche Linie zum Hissen der Regenbogenflagge zum Christopher Street Day (CSD). Wie die Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe berichtete, planen neun Bundesministerien, die Flagge am 17. Mai zu hissen. Dies seien die Ministerien für Umwelt, Inneres, Forschung, Gesundheit, Soziales, Justiz, Bau, Entwicklung und Finanzen. Das Datum ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.
Deutsche Flughäfen: "Massiver Passagierverlust" im April durch Streiks und Krieg
Der Iran-Krieg und der einwöchige Streik bei der Lufthansa haben dazu geführt, dass im April deutlich weniger Menschen in Deutschland geflogen sind: Das Passagieraufkommen sei "massiv" eingebrochen, teilte am Mittwoch der Flughafenverband ADV mit. Insgesamt hätten rund 1,65 Millionen Passagiere gefehlt. Die Streiks der Piloten bei der Lufthansa "rissen ein Loch von nahezu einer Million Passagieren".
Lufthansa will ihren Gewinn trotz Iran-Krise dieses Jahr steigern
Die Lufthansa will ihren Gewinn im laufenden Jahr trotz der Unsicherheiten wegen des Iran-Kriegs deutlich steigern. Ziel sei ein bereinigtes Betriebsergebnis "signifikant" über dem Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro, teilte der Konzern am Mittwoch mit. "Die globale Nachfrage nach Flugreisen bleibt hoch und zeigt sich auch in Krisenzeiten robust", erläuterte Lufthansa. Vor diesem Hintergrund erwarte der Konzern "erneut einen starken Reisesommer".
US-Außenminister Rubio bestreitet Existenz einer Ölblockade gegen Kuba
US-Außenminister Marco Rubio hat die Existenz einer Ölblockade der USA gegen Kuba bestritten. "Es gibt an sich keine Ölblockade gegen Kuba", sagte Rubio am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Havannas früherer Verbündeter Venezuela habe lediglich "beschlossen", Kuba "kein kostenloses Öl mehr" zu geben.
Bericht des Bundesbildungsministeriums: Lage am Ausbildungsmarkt verschlechtert
Die Situation am Ausbildungsmarkt hat sich einem Bericht des Bundesbildungsministeriums im vergangenen Jahr deutlich verschlechtert. "Die derzeitige schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland spiegelt sich auch in der Ausbildungsbilanz des Jahres 2025 wider", heißt es in dem Berufsbildungsbericht 2026, der dem Nachrichtenmagazin "Politico" vorlag und am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll.
Case IQ baut seine Führungsposition im Bereich KI für Ermittlungen mit Playbooks weiter aus
Playbooks ist ein neuer Ansatz, um KI zu Ermittlungsergebnissen zu führen, denen Ethik-, Compliance- und HR-Teams in der gesamten EU vertrauen können.
Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen
Die US-Börsenaufsicht will auf Wunsch von Präsident Donald Trump die Berichtspflichten für Unternehmen lockern. Börsennotierte Konzerne sollen laut einem am Dienstag präsentierten Vorschlag nur noch alle sechs Monate ihre Geschäftszahlen vorlegen müssen und nicht mehr jedes Quartal. Die Öffentlichkeit hat nun 60 Tage Zeit zur Kommentierung.
Italienische Unicredit legt Angebot für Übernahme von Commerzbank vor
Im Ringen um eine Übernahme der Commerzbank hat die italienische Großbank Unicredit offiziell ein freiwilliges Übernahmeangebot für das Frankfurter Geldinstitut vorgelegt. Die Mailänder Bank bietet den Aktionären einen Umtausch von 0,485 Unicredit-Aktien pro Commerzbank-Papier, wie sie am Dienstag bestätigte. Das Angebot besteht demnach für sechs Wochen, bis zum 16. Juni.
Straße von Hormus: USA drohen Iran bei Angriffen mit "vernichtender" Antwort
Das US-Militär hat dem Iran bei weiteren Angriffen in der Straße von Hormus mit einer massiven Antwort gedroht - und zugleich betont, die Waffenruhe bestehe weiterhin. Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte am Dienstag in Washington vor Journalisten, die USA suchten nicht den Konflikt. Wenn der Iran aber US-Streitkräfte oder weitere Handelsschiffe angreife, werde er "mit der überwältigenden und vernichtenden Feuerkraft der USA konfrontiert".
US-Importe steigen im März erneut stärker als Exporte
Das Außenhandelsdefizit der USA ist im März erneut angestiegen. Der Wert der Importe überstieg den der Exporte um 60,3 Milliarden Dollar (rund 51,5 Milliarden Euro), das war ein Zuwachs um 4,4 Prozent im Vergleich zum Februar, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Analysten hatten eine größere Lücke erwartet.
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Reiche führt Förderprogramm für Industrie fort
Das Bundeswirtschaftsministerium setzt das Förderprogramm für die energieintensive Industrie im Rahmen sogenannter Klimaschutzverträge fort. Das Ministerium von Katherina Reiche (CDU) startete am Dienstag ein weiteres Gebotsverfahren, das sich vor allem an Unternehmen in den Branchen Chemie, Metalle, Zement, Kalk, Glas, Papier und Keramik richtet. Die Förderbedingungen wurden dabei in einigen Punkten zugunsten der Unternehmen angepasst.
Nach Trumps Drohung: EU drängt auf Einhaltung von Zolldeal
Die EU pocht nach der Drohung von US-Präsident Donald Trump mit höheren Autozöllen auf die Einhaltung einer Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr. "Ein Deal ist ein Deal", sagte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen am Dienstag während eines Besuchs in der armenischen Hauptstadt Eriwan. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drohte mit einem Gegenschlag, sollt Trump seine Drohung wahrmachen. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic traf derweil den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer.
Spritpreise: Mineralölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
Der seit dem 1. Mai geltende sogenannte Tankrabatt der Bundesregierung in Höhe von 17 Cent kommt bislang nur teilweise bei Autofahrerinnen und -fahrern an. Der Automobilclub ADAC schlussfolgerte am Dienstag mit Blick auf die Tagesdurchschnittspreise von Benzin und Diesel, dass bisher pro Liter nur rund elf Cent der Steuersenkung weitergegeben wurden. Auch das Ifo-Institut kam zu dem Schluss, dass sich besonders Diesel nicht deutlich verbilligt habe.
Unicredit legt offizielles Angebot für Übernahme der Commerzbank vor
Die italienische Großbank Unicredit hat offiziell ein Angebot für die Übernahme der Commerzbank vorgelegt. Die Mailänder Bank bietet den Aktionären einen Umtausch von 0,485 Unicredit-Aktien pro Commerzbank-Papier, wie sie am Dienstag bestätigte. Das Angebot besteht demnach für sechs Wochen, bis zum 16. Juni.
DIHK: Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland unter Druck
Ob steigende Energiepreise oder gestörte Lieferketten - die Schockwellen des Iran-Kriegs machen einer Umfrage zufolge auch den deutschen Unternehmen im Ausland zu schaffen. Wie die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Dienstag mitteilte, rutschten die Konjunkturerwartungen der befragten Firmen deutlich ins Minus. Zugleich wird die eigene Geschäftslage von den Unternehmen im Schnitt sogar leicht besser bewertet als im Herbst - allerdings mit Unterschieden je nach Region.
Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
Trotz der derzeit schwierigen Lage für die deutsche Wirtschaft gibt es einer Studie zufolge weiterhin Engpässe in den sogenannten MINT-Berufen. Im März fehlten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik rechnerisch 133.900 Fachkräfte, wie das nationale MINT-Forum am Dienstag in Berlin mitteilte. Entscheidend für die künftige Sicherung von Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit ist demnach auch, Fachkräftepotenziale von Frauen, Älteren und Zugewanderten zu heben.
EU und Armenien vertiefen Zusammenarbeit bei Verkehr und Sicherheit
Die EU und Armenien haben die Vertiefung ihrer Zusammenarbeit in mehreren Bereichen vereinbart. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan unterzeichneten am Dienstag in Eriwan mehrere Abkommen, darunter eine Partnerschaft für die Vernetzung in den Bereichen Transport, Energie und Digitales. Brüssel sagte Eriwan zudem weitere Unterstützung beim Schutz der anstehenden Parlamentswahlen und generell bei der Abwehr von Cyberattacken und Desinformationskampagnen zu.
Unicredit meldet starkes Gewinnplus - Angebot für Commerzbank-Übernahme erwartet
Die italienische Großbank Unicredit hat für das erste Quartal ein deutliches Gewinnplus verbucht. Der Nettogewinn legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 16,1 Prozent auf 3,2 Millionen Euro zu, wie die Bank am Dienstag mitteilte. Im Laufe des Tages wurde erwartet, dass die Unicredit offiziell ihr Angebot an die Commerzbank-Aktionäre für eine feindliche Übernahme der deutschen Bank abgibt.
Mütter kleiner Kinder deutlich seltener erwerbstätig als Väter
Mütter von kleinen Kindern sind deutlich seltener erwerbstätig als Väter. Im vergangenen Jahr gingen 39,7 Prozent der Frauen mit mindestens einem Kind unter drei Jahren einer Erwerbsarbeit nach, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Bei Männern haben kleine Kinder im Haushalt hingegen kaum Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit.
Musk akzeptiert 1,5 Millionen Dollar Bußgeld wegen Twitter-Übernahme
Der US-Milliardär Elon Musk hat eingewilligt, 1,5 Millionen Dollar Strafe wegen einer verspäteten Mitteilung zur Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter zu zahlen. Musks Fonds-Gesellschaft erklärte sich am Montag zur Zahlung dieser verhältnismäßig kleine Summe zur Beilegung des Verfahrens bereit. Die Börsenaufsicht SEC hatte dies angeboten, der zuständige Richter muss noch zustimmen. Der Börsenaufsicht zufolge hat sein unlauteres Vorgehen bei der Twitter-Übernahme Musk Mehrkosten in Höhe von 150 Millionen Dollar gespart.
Industrie-Studie: Enormes Potenzial durch Recycling und Wiederverwendung
Deutsche Unternehmen sind bei vielen wichtigen Rohstoffen vollständig auf Importe angewiesen. Abhilfe für dieses sich verschärfende Problem des deutschen Industriestandorts könnte zumindest teilweise ein stärkerer Fokus auf Recycling und Wiederverwertung leisten, wie eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) ergab. "Recycling und Wiederverwendung könnten bis 2045 zwischen 20 und 40 Prozent der Rohstoffimporte ersetzen", erklärte der Verband am Dienstag.
Armenien und EU wollen bei Gipfel in Eriwan Beziehungen vertiefen
In Eriwan kommen am Dienstag Spitzenvertreter Armeniens und der EU zusammen, um über die Vertiefung der Beziehungen zwischen der Staatengemeinschaft und dem Kaukasusland zu beraten (7.00 Uhr MESZ). Es wird erwartet, dass beide Seiten eine Intensivierung der Zusammenarbeit in mehreren Bereichen verkünden, darunter Sicherheit und Verteidigung sowie die weitere Vernetzung in Bereichen wie Energie, Verkehr und Digitales.
Verkehrsminister Schnieder verteidigt Tankrabatt - Absage an Tempolimit
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat die als "Tankrabatt" bekannte Senkung der Energiesteuer verteidigt. "Der Tankrabatt ist eine richtige Entscheidung", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Einzelne Branchen und Verkehrsteilnehmer seien auf das Auto oder den Lkw angewiesen und bräuchten Unterstützung.
Russische Schattenflotte: Schweden nimmt Kapitän von gestopptem Schiff fest
In Schweden ist der Kapitän eines am Sonntag gestoppten und mutmaßlich zur russischen Schattenflotte zählenden Schiffes festgenommen worden. Der chinesische Kapitän der unter syrischer Flagge fahrenden "Jin Hui" sei wegen der "mutmaßlichen Verwendung falscher Dokumente" und Verletzung des schwedischen Seerechts festgenommen worden, teilte die schwedische Staatsanwaltschaft am Montag mit. Auch sei wegen des Falls Kontakt zu "anderen Behörden und Ländern" aufgenommen worden.
Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten
Nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit höheren Autozöllen trifft EU-Handelskommissar Maros Sefcovic am Dienstag den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Die beiden sollen am Rande eines Handelsministertreffens der G7-Staaten in Paris zu Gesprächen zusammentreffen, wie ein Sprecher der EU-Kommission am Montag in Brüssel mitteilte. Eine Zollerhöhung wäre ein weiterer Schlag für die bereits gebeutelte Autoindustrie in Deutschland.
Überraschendes Übernahmeangebot: US-Videospielkette Gamestop will Ebay kaufen
Die US-Videospielkette Gamestop hat ein überraschendes Übernahmeangebot für das nach Bilanzzahlen deutlich größere Unternehmen Ebay abgegeben. Ziel sei, einen "wahren Konkurrenten" zum Online-Handelsriesen Amazon zu schaffen, erklärte Gamestop am Sonntag. Das Unternehmen bietet demnach rund 55,5 Milliarden Dollar (47,3 Milliarden Euro).
ADAC-Kritik: Tankrabatt wird weiter nicht vollständig an die Kunden weitergegeben
Der sogenannte Tankrabatt wird nach Einschätzung des ADAC weiterhin nicht gänzlich an die Kunden weitergegeben. Im Vergleich zum vergangenen Donnerstag waren die Spritpreise zuletzt rund elf Cent niedriger, die seit Freitag geltende niedrigere Energiesteuer müsste aber eine Entlastung von 16,7 Cent pro Liter ergeben, wie der Automobilclub am Montag mitteilte. Auch die Entwicklung des Rohölpreises könne dies nicht erklären.
EU-Kommission stoppt Förderung für chinesische Wechselrichter
Die Europäische Kommission hat wegen Sicherheitsbedenken die Förderung für alle Energieprojekte gestoppt, in denen Wechselrichter aus den Ländern China, Russland, Iran und Nordkorea verbaut werden. Das Förderverbot ist nach Angaben von Kommissionsbeamten vom Montag bereits seit Anfang April in Kraft und gilt für neue Projekte sofort. Es gilt demnach eine Übergangsfrist für bereits fortgeschrittene Projekte.
US-Zölle sorgen für viel Beratungsbedarf bei deutschen Unternehmen
Die erratische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgt für viel Beratungsbedarf bei deutschen Unternehmen. "Häufige Zollanpassungen, unklare Vorschriften und zusätzliche Nachweispflichten sorgen für erhebliche Planungsunsicherheit", erklärte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) am Montag. Insgesamt seien die Risiken im Auslandsgeschäft deutlich gestiegen, wie die Befragung der 79 Industrie- und Handelskammern ergeben habe.
Grüne, SPD und Linke ziehen sich vom Internetdienst X zurück
Grüne, SPD und Linke ziehen sich in einer untereinander abgestimmten Aktion vom Internetdienst X zurück. "X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken", hieß es in gleichlautenden Mitteilungen auf X am Montag. Betroffen sind demnach sowohl die offiziellen Accounts der Parteien als auch die privaten Accounts führender Vertreterinnen und Vertreter.
Umfrage: Zwei Drittel bewerten gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht
Das soziale Miteinander in Deutschland hat sich nach Einschätzung vieler Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verschlechtert. In einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK-Gesundheit gaben mit 77 Prozent mehr als drei Viertel der Befragten an, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich gelitten habe. Sie berichteten etwa von mehr Respektlosigkeit und Aggressivität.