Il Messaggiere - Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth

Börse
DAX 0.93% 24721.46
MDAX 0.72% 31662.83
Euro STOXX 50 1.21% 5998.4
TecDAX -0.23% 3619.6
SDAX 0.09% 17893.72
EUR/USD 0.27% 1.1818 $
Goldpreis 1.86% 4982.3 $
Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth
Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth / Foto: Melanie Zink - IMAGO/Sportfoto Zink/SID

Magdeburg gewinnt wilden Schlagabtausch in Fürth

Der 1. FC Magdeburg hat einen aberwitzigen Schlagabtausch bei der SpVgg Greuther Fürth für sich entschieden und einen enorm wichtigen Sieg im Rennen um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander setzte sich bei den Franken mit 5:4 (5:3) durch und sprang auf den 13. Tabellenplatz. Acht Tore in der ersten Halbzeit hatte es in der 2. Liga zuvor erst dreimal gegeben.

Textgröße:

Die Fürther, die nun mit 52 Gegentoren nach 21 Spielen Tabellenletzter sind, waren durch Brynjar Ingi Bjarnason (8.) in Führung gegangen. Doch dann brach eine ganz wilde Phase an. Magdeburg traf zwischen der 13. und der 33. Minute fünfmal, ein Eigentor von Reno Münz (13.) brachte die Gäste ins Rollen. Dann folgten ein Dreierpack von Mateusz Zukowski (15., 29., 33.) sowie ein Treffer durch Rayan Ghrieb (23.). Doni Arifi (43.), Jan Elvedi (45.+5) und Sayfallah Ltaief (47.) brachten die Gastgeber aber nochmals heran.

Angesichts der Tabellenkonstellation hätte man ein Duell zweier zurückhaltender Mannschaften erwarten können. Doch in Fürth ging es von Beginn an munter hin und her, beide Teams zeigten sich enorm anfällig. Magdeburg nutzte die Schwächen der Gastgeber eiskalt aus, vor allem Zukowski und der auffällige Spielmacher Baris Atik waren nicht zu stoppen.

Aber in der Defensive agierte auch der FCM vogelwild. Insbesondere Torhüter Dominik Reimann wirkte unsicher und hatte große Probleme bei hohen Bällen. Drei Gegentreffer fingen sich die Gäste nach Ecken, als dann noch Atik einen ganz schwachen Rückpass spielte und Ltaief diese Einladung annahm, war das Spiel wieder völlig offen.

In dieser Schlagzahl ging es jedoch nicht weiter, Fürth mühte sich um den Ausgleich. Die Teams kamen nun nicht mehr so leicht vors gegnerische Tor.

T.Zangari--IM